Archiv Samstag, 19:30 Uhr, Konzert, Freiburger Oratorienchor unter der Leitung von Bernhard Gärtner
27.10.18  Requiem & Miserere mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart in der Spielstätte St. Johannes-Baptist
Weitere Termine 28.10.18

W. A. Mozart, Requiem
Allegri, "Miserere"

Ausführende:
Judith Spiesser, Sopran
Julia Werner, Alt
Philipp Nicklaus, Tenor
Konstantin Krimmel, Bass
Barockorchester L'arpa festante München

Anfahrt
Pfarrkirche St. Johann Baptist, Kirchstraße, Ringsheim, Deutschland

Anfahrt

St. Johannes-Baptist

Die heutige Pfarrkirche St. Johann Baptist und St. Sebastian entstand nach zähen Verhandlungen um die Beteiligung an den Baukosten auf den damaligen Klosteräckern bei der Zehntscheuer. Die Gemeinde baute das Langhaus, das Kloster Ettenheimmünster Chor, Turm und Sakristei, wobei die Gemeinde Frondienste zu leisten hatte. Als Architekt, Baumeister und Bauunternehmer wird ein Joseph Hirschbühl, der einer Vorarlberger Baumeistersippe entstammte, als Hauptverantwortlicher für den gesamten Bau verpflichtet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 7. Juni 1784 unter dem Abt Landelin Flum (1774 - 1794) des Klosters Ettenheimmünster, der auch am 20. November 1785 den Neubau konsekrierte. Als Chor und Langhaus dieser neuen Kirche nun errichtet waren, begann man mit dem gesamten Abbruch der alten Kirche, um mit dem Sandsteinmaterial den Turm hoch zu ziehen. Die alte Chorturmkirche für 597 Gläubige, die zur Kommunion zugelassen waren, hatte ausgedient, die neue Kirche war mit 700 Sitzplätzen den Zeitwünschen entsprechend neu ausgestattet. Der Baukörper der Kirche überragt mit Schiff und Turm auch heute noch alle Gebäude der Gemeinde. Langhaus und Chor sind nach Süden ausgerichtet. Die zum Dorf hin gewandte dreigeteilte Eingangsfassade mit den Figuren St. Petrus und St. Paulus deutet auf die Dreifaltigkeit Gottes hin. Die Steinfiguren wurden von dem Endinger Bildhauer Joseph Amann im „wenzingerischen Stil" geschaffen. Das Langhaus mit seinen fünf Fenstern auf jeder Seite und der dreigeschossige im Glockengeschoss oktogonal gebaute Turm lassen schon etwas Nachbarockes spüren. In der Giebelfassade treten kleine Spitzsäulen auf, und auch die heute in Kupferblech gedeckte Turmhaube endet spitz. Langschiff und Chor sind mit Lisenen gegliedert. Der Baumeister hatte eine gute Hand. Die äußeren Linien und der Innenraum wirken ruhig, einfach und ausgewogen. Der Zugang zur Kirche führt vom Dorf her über den die Kirche umgebenden Friedhof. Wir stehen vor dem klassizistisch geprägten Hauptportal, welches im dreieckigen Giebelfeld ein Chronogramm trägt: "Deo/VnI trInoqVe/VIrtVs LaVs gLorIa/ Maneat In saeCVLa" (Dem einen und dreifaltigen Gott verbleibe Kraft, Lob und Ruhm in Ewigkeit). Die hervorgehobenen Buchstaben ergeben in ihrem Zahlenwert zusammengezählt das Jahr der Fertigstellung 1785. » weiterlesen


Archiv Sonntag, 19:30 Uhr, Konzert, Freiburger Oratorienchor unter der Leitung von Bernhard Gärtner
28.10.18  Requiem & Miserere mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart in der Spielstätte Kirche St. Martin, Freiburg
Weitere Termine 27.10.18

W. A. Mozart, Requiem
Allegri, "Miserere"

Ausführende:
Judith Spiesser, Sopran
Julia Werner, Alt
Philipp Nicklaus, Tenor
Konstantin Krimmel, Bass
Barockorchester L'arpa festante München

Anfahrt
Rathausgasse 3, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland

Anfahrt

Kirche St. Martin, Freiburg


Archiv Sonntag, 19:00 Uhr, Konzert, Freiburger Oratorienchor unter der Leitung von Bernhard Gärtner
05.05.19  Händel, Vivaldi & Zelenka mit Werken von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel und Jan Dismas Zelenka in der Spielstätte Ludwigskirche

G. Fr. Händel, "Dixit Dominus", HWV 232
A. Vivaldi, Gloria in D
J. D. Zelenka, "Laudate pueri Dominum"

Sonntag, 5. Mai 2019, 19 Uhr, Ludwigskirche, Freiburg-Herdern


Archiv Sonntag, 19:30 Uhr, Konzert, Freiburger Oratorienchor unter der Leitung von Bernhard Gärtner
03.11.19  F. Mendelssohn-Bartholdy, Paulus in der Spielstätte Kirche St. Martin, Freiburg

1829 erklang unter der Leitung des zwanzigjährigen Mendelssohn im Zuge der beginnenden Bachrenaissance nach 100 Jahren zum ersten Mal wieder die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach. Unter dem Eindruck dieses Werkes schuf Mendelssohn mit dem PAULUS ein Werk, das einerseits die große Tradition Bachs und Händels impliziert, andererseits aber kompositorisch den neuesten Stand seiner Zeit verkörpert.
Auch wenn es in den letzten 25 Jahren vermehrt zu Aufführungen des PAULUS kam, steht er doch immer noch im Schatten des später entstandenen ELIAS. Dabei erzielte die Komposition einen sensationellen Anfangserfolg, als sie unter der Leitung des Komponisten im Mai 1836 in Düsseldorf zum ersten Mal erklang. In den folgenden eineinhalb Jahren nämlich wurde das Stück in über fünfzig Städten zum Teil mehrmals gespielt. Robert Schumann bezeichnete es als ein „Juwel der Gegenwart“, und selbst Richard Wagner, der wahrlich kein Freund von Mendelssohn war, schrieb 1843 in einem Brief an den Komponisten: „Ich bin stolz, der Nation anzugehören, die Sie und Ihren ´Paulus´ hervorgebracht hat.“ Der Inhalt des Stückes, das von Verfolgung, Umkehr und Vergebung handelt, ist in unserer heutigen Zeit aktueller denn je und dokumentiert so auf eindrucksvolle Weise die Zeitlosigkeit des Werkes.

Ausführende:
Johanna Prielmann, Sopran
Julia Werner, Alt
Philipp Nicklaus, Tenor
Konstantin Krimmel, Bass
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Anfahrt
Rathausgasse 3, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland

Anfahrt

Kirche St. Martin, Freiburg

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